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Feuchtraumleuchten für den Privatgebrauch

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Bei Feuchtraumleuchten denken die meisten an Beleuchtungslösungen für gewerbliche oder industrielle Anwendungen. Doch auch im privaten Sektor macht der Einsatz der geschützten Leuchten oft Sinn.

Erfahren Sie hier, was die Besonderheiten von Feuchtraumleuchten sind und wo und warum sie in Ihrem Zuhause durchaus einsatztauglich sind.

Was sind die Besonderheiten von Feuchtraumleuchten?

An Orten, an denen widrige Bedingungen herrschen, muss die Elektronik der Beleuchtung speziell geschützt sein, um keinen Schaden zu nehmen. Vornehmlich gilt das für Leuchten, die im gewerblichen Sektor genutzt werden. Häufig, und je nach Anwendung, ist die benötigte Beleuchtung Nässe und/oder Staub ausgesetzt. Das darf natürlich nicht zu Beeinträchtigungen in der Funktion oder der Lebensdauer führen.

Daher ist bei vielen industriellen Anwendungen Beleuchtung sinnvoll, die speziell für den Einsatz in feuchten und staubigen Umgebungen geschaffen ist.
Doch auch in Ihrem Zuhause gibt es Anwendungen, in denen der Einsatz der robusten Wannenleuchten durchaus sinnvoll und praktisch ist.

Der Lichtexperte WATT24 ist Spezialist auf dem Gebiet „professionelle Beleuchtung“ und steht Ihnen mit Rat und passenden Produkten für Ihre Anwendung zur Seite.

 

Den passenden Schutz erkennen

Ob und inwiefern Leuchten gegen Nässe und Staub geschützt sind, verrät der sogenannte IP-Schutz. Die zweistellige Ziffer beschreibt die Tauglichkeit unter staubigen Bedingungen mit der ersten und den Schutz vor Feuchtigkeit mit der zweiten Kennziffer.

Dabei gilt, je höher die Ziffer, desto höher der Schutz. Eine Leuchte mit einem Schutz von IP69 ist beispielsweise vollständig gesichert gegen Staub und Berührung und kann außerdem gefahrlos mit Hochdruck oder Dampfstrahl gereinigt werden.

 

Geschützte Leuchten für private Anwendungen

Während ein Großteil der Leuchten, die im privaten Sektor verwendet werden, einen dekorativen Zweck erfüllen sollen, um sich stimmig in Ihr Wohnkonzept einzufügen, gibt es Zuhause durchaus auch Bereiche, in denen der Einsatz von Feuchtraumleuchten sinnvoll ist.

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Das gilt beispielsweise für Garagen, Kellerräume, Werkräume, Sanitär- und Außenbereiche. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei der Wahl der Beleuchtung für die jeweiligen Räume achten müssen.

 

Robuste Leuchten für die Garage

In der Garage ist die Beleuchtung häufig nicht nur Staub oder Dreck ausgesetzt. Auch Kondenswasser macht den Leuchten zu schaffen. Daher ist ein IP-Schutz von mindestens 54 sinnvoll. Damit ist die Beleuchtungselektronik umfassend vor Staub und von allen Seiten vor Spritzwasser abgesichert. Zudem sollten die Leuchten in einer Garage eine ausreichende Schlagfestigkeit besitzen. So ist es kein Problem, sollte Ihnen beim Verstauen ihrer Gegenstände ein Missgeschick passieren.

Empfehlenswert ist außerdem die Kombination mit Sensorik. So schaltet sich die Beleuchtung in Ihrer Garage automatisch und Sie müssen sich beim Ein- oder Ausfahren um nichts kümmern. Wichtig ist dabei die Wahl des richtigen Sensors und der optimalen Positionierung, sodass er einen größtmöglichen Erfassungsradius hat und das geöffnete Tor seine Funktion nicht beeinträchtigt.

 

Beständige Leuchten für den Keller

Eines haben die meisten Keller gemeinsam: wenig Tageslicht. Helle Beleuchtung, die zudem den oft ungünstigen Bedingungen standhält, ist hier die beste Wahl. Viele Keller werden als Waschküche oder Stauraum genutzt, in dem daraus resultierend Feuchtigkeit auftritt. Ein Schutz von IP44 ist die Mindestanforderung für die meisten Kellerräume.

Außerdem ist auf die Lichttechnik zu achten. Die Leuchten werden meist nur kurzfristig gebraucht, somit fällt die Wahl häufig auf günstige Leuchtstoffröhren. Die haben allerdings den Nachteil, dass sie oft flackern, häufiges Ein- und Ausschalten sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt und sie sehr stoßempfindlich sind. Moderne LED-Feuchtraumleuchten bieten daher die beste Wahl für die Beleuchtung Ihres Kellers. Die sind robust, effizient und hell genug, um sämtlichen Ansprüchen gerecht zu werden.

Oft werden Kellerräume, Garagen oder Anschlussräume als Hobby- oder Werkraum umfunktioniert. Je nach Beschaffenheit macht auch hier die Installation robuster Beleuchtung Sinn. So lässt es sich bedenkenlos sporteln oder werkeln, Feuchtraumleuchten machen fast jedes nasse oder dreckige Experiment mit. Sollten die Leuchten jedoch Feinstaub oder Dämpfen ausgesetzt sein (zum Beispiel bei der Holzverarbeitung oder Lackierarbeiten), muss die Beleuchtung zusätzlich explosionsgeschützt sein.

Setzen Sie sich unbedingt vor der Installation und Inbetriebnahme ausführlich mit dem Thema auseinander.

Leuchten für Sanitärbereiche

Viele Anwender denken bei Feuchtraumleuchten an Badezimmer oder ähnliche sanitäre Bereiche.

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Grundsätzlich ist das nicht verkehrt, die Beleuchtung im Badezimmer ist Wasserdampf und sogar Spritzwasser ausgesetzt und sollte dementsprechend unempfindlich sein. Allerdings sind die klassischen Wannenleuchten optisch nicht sonderlich ansprechend und finden eher Verwendung in öffentlichen und größeren Sanitärbereichen.

Für den Privatgebrauch gibt es unzählige Modelle mit ausreichend hohem IP-Schutz, die sich für die unterschiedlichen Schutzbereiche im Badezimmer eignen.
Die Installation überlassen Sie Ihrem Elektriker, der kennt sich mit den Sicherheitsvorschriften genauestens aus.

 

Leuchten für Außenbereiche

Auch die Leuchten rund um Ihr Haus müssen eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Wetter mitbringen.

Die Außenbeleuchtung bringt diese Beständigkeit in den meisten Fällen mit und ist somit optimal gegen Regen, Wind und Schmutz geschützt. Aufgrund ihrer Beschaffenheit und Robustheit eignen sich jedoch auch Feuchtraumleuchten hervorragend für die Installation in überdachten Außenbereichen.

Vor allem in Sektoren, in denen eine helle, gleichmäßige Ausleuchtung erforderlich ist, wie Einfahrten, Carports oder Innenhöfe, entpuppen sich die praktischen Wannenleuchten als hervorragende Wahl.

Moderne LED-Feuchtraumleuchten sind Multitalente, die nicht mit kreativem Design punkten, dafür aber mit Flexibilität, Robustheit und variablen Einsatzmöglichkeiten.

 

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