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Anleitung Planung Elektroinstallation

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Elektroinstallation planen – Ratgeberartikel 2021- Die besten Tipps und Überlegungen Raum für Raum erklärt

Als Bauherr oder Renovierer kommt irgendwann mal die Planung der Elektroinstallation zum Thema. Diese Ratgeberartikel soll Ihnen möglichst viele Fragen zum Thema “Elektroinstallation planen” beantworten.

Manchen reicht ein Lichtschalter an der Tür, ein paar Steckdosen im Raum verteilt – vielleicht noch eine Antennensteckdose, das wars schon mit der Elektroinstallation …
Jeder Mensch ist individuell und stellt andere Ansprüche an die Haustechnik …

Heute werden jedoch ganz andere Anforderungen an die Elektroinstallation gesetzt wie früher.
Sicherlich spielt auch der Kostenansatz eine entscheidende Rolle.

Einige Beispiele …

Smart-Home-Anwendungen oder ein Bus-System, in jedem Raum elektrische Rollläden, eine Videosprechanlage, Videokameras, Gebäudeautomation, Zutrittskontrolle, eigenes Netzwerk (Internetanschlüsse), Szenenbeleuchtung etc…

… sind für die einen begeisternde Erleichterungen …
… für die anderen ist dies purer Luxus.

Jeder sollte sich jedoch, schon bei der Planung der Elektroinstallation im Neubau oder bei Renovierungen, ein Bild machen, was für Möglichkeiten es aktuell gibt. Hier möchte ich Ihnen helfen und einige Dinge aufzeigen, an die Sie eventuell sonst nicht denken.

So müssen Sie die Elektroinstallation so planen, um für mindestens 25 Jahre zukunftssicher vorgesorgt zu haben und dann später problemlos Nachrüstungen, ohne große Stemmarbeiten ausführen zu können.

 

Auch bei der Elektroinstallation, auf Kosten der Sicherheit zu sparen, wäre sicherlich der falsche Weg. Hier sollten Sie unbedingt die aktuellen Empfehlungen einhalten.

 

 Weiterer wichtiger Tipp: 

Sie möchten eigentlich bei den technischen Möglichkeiten bei der Elektroinstallation auf dem neuesten Stand sein, jedoch sind Ihnen aktuell einige Dinge einfach noch zu teuer …
… keine Sorge, so geht es vielen, bei der Planung der Elektroinstallation …

Die Lösung …

… planen Sie unbedingt so, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt, ohne großen Aufwand nachrüsten können. Leerrohre vorsehen ist dafür ideal. Aufwand und Kosten halten sich in Grenzen und man spart sich später sich viel Ärger.

Alle folgenden Punkte dienen als Denkansatz für eine zukunftssichere Planung. Sie sollten Punkt für Punkt durchgehen und in Ihren Überlegungen mit Einbeziehen.

Ihre Aufgaben bei der Planung der Elektroinstallation:

Als Bauherr sollten Sie bei der Planung der Elektroinstallation aktiv mitmischen, dazu müssen Sie kein Fachmann sein. Sie müssen eine Grundriss Ihres Projekts lesen können und entsprechend die Symbole erkennen und einzeichnen bzw. wenn Sie schon einen Standardplan über die Elektroinstallation haben, diesen nach Ihren Wünschen erweitern.

Auch wenn Ihren Elektroplan der Fachmann anfertigt, er weiß ja nicht wie Sie später die Räume einrichten. Eine Standardinstallation sieht nur die Grundinstallationen, wie Schalter an der Tür, Leuchten in jedem Raum, eine bestimmte Anzahl an Putzsteckdosen + die Standardanschlüsse, vor.

 Wussten Sie … 

… das es bei der Grundausstattung der Elektroinstallation im Grunde 3 Ausstattungswerte (RAL-RG 678), die mit Sternen bewertet wird, gibt. Zusätzlich wurden zu diesen 3 Grundausstattungen noch 3 weitere Ausstattungswerte hinzugefügt. Diese beschreiben die Gebäudesystemtechnik und sind Komfortinstallationen. Sie können Raum für Raum ergänzt werden oder wenigsten Leerrohre, für eine eventuelle spätere Nachrüstung, vorgesehen werden.

RAL-RG 678 Richtlinie für elektrische Anlagen in Wohngebäuden:

 

Ausstattungswert Kennzeichnung Qualität
1 * Mindestausstattung gemäß DIN 18015-2
2 ** Standardausstattung
3 *** Komfortausstattung
1 plus * plus Mindestausstattung gemäß DIN 18015-2 und Vorbereitung für die Anwendung der Gebäudesystemtechnik gemäß DIN 18015-4
2 plus ** plus Standardausstattung und mindestens ein Funktionsbereich* gemäß DIN 18015-4
3 plus *** plus Komfortausstattung und mindestens zwei Funktionsbereiche* gemäß DIN 18015-4
 Quelle: elektro plus

*Funktionsbereich bedeutet dabei zum Beispiel: elektrische Jalousien, Rauchmelder, Alarmanlage etc.

 

 weitere Infos zum Thema Ausstattungswerte 

Weitere Infos zum Thema finden Sie auf der Seite von elektro-plus.com. Hier finden Sie neben einem individuellen Raumplaner auch weiterführende Infos zu den Themen: Licht und Beleuchtung; Multimedia; Smart-Home; Sicherheit; Energieeffizienz; Elektromobilität dazu noch Broschüren zum Download.

Elektroinstallation planen – Die wichtigsten Symbole und Schaltzeichen

Um Ihre Ideen einer perfekte Elektroinstallation auch auf Papier zu bringen, werden bei der Elektroinstallation Symbole verwendet. Hier werden dann auf einem Grundrissplan die gewünschten Anschlüsse (Symbole und Schaltzeichen) eingezeichnet. Die Symbole sind allgemein bekannt und dienen später der ausführenden Firma unmissverständlich als Grundlage der Elektroinstallation.

Das hilft Ihnen sehr, egal ob Sie nun mit Ihren Ideen erstmal zum Elektroplaner oder zum Installationsbetrieb gehen. Es zeigt das sich Sie sich mit dem Thema schon beschäftigt haben und somit Ihre Ideen zum Ausdruck bringen. Falls Sie wenig erfahren sind, können dadurch gemeinsam die besten Lösungen entworfen werden.

 Hier nun die gängigsten Schaltsymbole bei der Elektroinstallation 

Vermissen Sie irgendwelche Symbole? Das kann gut sein, denn es gibt noch weitere. Gerade für Sondersymbole der Plus-Ausstattung. Hier einfach eigene Zeichen oder Hinweise in Ihrem Plan dann vermerken. Das empfiehlt sich zum Beispiel auch für Leerrohre, wenn Sie eine bestimmte Anforderung, zum Beispiel aus Kostengründen, erst später realisieren wollen.

 Anleitung Schritt für Schritt für die Elektroplanung  

Wenn Sie nun bei Ihrem Projekt die Elektroinstallation einzeichnen wollen nehmen Sie einen Grundrissplan 1:50, der möglichst wenig vollgeschrieben ist und nur die Grundmauern mit Fenster und Türen mit der Aufgehrichtung anzeigt. Die Bezeichnung des Raumes und die wichtigsten Möbelstücke wie Tische, Schränke, Sofas anzeigt. Wichtig wären noch Elektrogeräte wie Fernseher, Waschmaschine, Trockner, PCs. Die Elektrogeräte der Küche wird in der Regel von einem Küchenplaner in einem eigenen Küchenplan entworfen.

  1. Grundrissplan im Maßstab 1:50 für die Elektroinstallation vorbereiten
  2. Zeichen Sie in jedem Raum Ihre Decken- und Wandleuchten ein (siehe Symbole Bild 1)
  3. Zeichnen Sie in jedem Raum Ihre Lichtschalter ein (siehe Symbole Bild 1)
  4. Zeichnen Sie in jedem Raum Ihre Steckdosen ein (siehe Symbole Bild 1)
  5. Zeichnen Sie in jedem Raum Datendosen, Antennenanschlüsse und weitere Schwachstrominstallationen ein (siehe Symbole Bild 1)
  6. Zeichnen Sie bei Bedarf weitere Funktionsbereiche wie Rauchmelder, Raumthermostate, Jalousieschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Alarmanlagen, Sprechanlage etc…,  ein
  7. Zeichnen Sie Anschlüsse die eventuell erst später realisiert werden sollen (Leerrohr vorsehen) in den Plan ein
  8. Die Anschlüsse für die Küche plant der Küchenplaner in einem gesonderten Plan den Sie von diesem erhalten

 

💡 Falls Ihnen diese Anleitung nur bedingt weiterhilft und Sie brauchen als begabter Heimwerker eine richtige Schritt für Schritt Anleitung, weil Sie sich dadurch viel Geld sparen möchten. Oder Ihr Ziel ist bestimmte Dinge bei der Elektroinstallation einfach selbst zu erledigen?  Dann besorgen Sie sich das Praxisbuch vom Fachmann.  Hier lernen Sie alles rund um die Elektroinstallation im Eigenheim. Von der Planung bis zur Endkontrolle und das in Praxis erklärt, dabei sind alle Schaltungen 1:1 an einer Holztafel aufgebaut. Alles sehr praxisnah und daher top verständlich, keine trockene Theorie. Für versierte Heimwerker ein muss!

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Elektroinstallation planen Raum für Raum

Elektroinstallation planen im Schlafzimmer

Standardausführung

Im Schlafzimmer sollte eine Beleuchtungsgruppe bequem vom Bett – und von der Tür – geschalten werden können. Um Platz auf dem Nachttisch zu sparen, ist es außerdem sinnvoll, auf jeder Bettseite eine Wandleuchte (Leseleuchte) mit separatem Schalter, vorzusehen. Sie sollten auf beiden Bettseiten mindestens noch eine Doppelsteckdose vorsehen.

An der Tür ist noch eine Arbeitssteckdose vorzusehen. Sehen Sie außerdem noch einen Telefon bzw. Netzwerkanschluss und einen Antennenanschluss vor. Dazu mindestens noch drei zusätzlichen Steckdosen. Rauchmelder installieren.

Weitere Überlegungen

Licht sollte eventuell dimmbar sein. Indirekte Beleuchtung, z.B. über LED Strahler. Zusätzliche indirekte Beleuchtung von Gauben oder sichtbarer Dachstuhl im Schlafzimmer. Wandleuchten oder Wandauslässe für spätere Installation. Weitere Steckdosen vorsehen (Radiowecker, Tischleuchte, Heizdecke, Netzteil für Telefon).

Elektrische Jalousie bzw. Rollläden. Unterputzradio (mit Weckfunktion) am Bett installieren. Lautsprecheranschluss für HiFi / Radio, Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre).

💡 Wenn Sie Ihren Elektroplan entwerfen und Ihre Symbole in den Grundrissplan einzeichnen, verwenden Sie für die Symbole verschiedene Farben. z.B.: Steckdosen blau, Schalter und Lampen rot; Netzwerk (Internetanschlüsse) und Antenne violett; Telefon grün; sonstige Schwachstromanlagen braun; Kraftanschlüsse gelb, Sonderanschlüsse orange

Hier, eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation im Schlafzimmer.

LED Lichtband

Elektroinstallation planen im Kinderzimmer

Standardausführung

Ähnlich wie im Schlafzimmer, sollte das Hauptlicht vom Bett und der Tür, geschalten werden können. Separate Wandleuchte am Bett mit extra Schalter. Mindestens eine Doppelsteckdose am Bett. Eventuell ein Unterputzradio (mit Weckfunktion) am Bett installieren. Telefon- oder Netzwerkanschluss mit Doppelsteckdose am Schreibtisch und Antennenanschluss mit dreifach Steckdose an geeigneter Stelle installieren.

Putzsteckdose an der Tür. Mindestens drei zusätzliche Steckdosen für technische Geräte und Spielzeug. Überlegen ob eventuell Steckdosen mit Kindersicherung eingebaut werden sollen. Rauchmelder installieren, mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre)

Weitere Überlegungen

Licht sollte eventuell dimmbar sein. Indirekte Beleuchtung, z.B. über LED Strahler. Zusätzliche indirekte Beleuchtung von Gauben oder sichtbarer Dachstuhl im Schlafzimmer. Wandleuchten oder Wandauslässe für spätere Installation.

Weitere Steckdosen vorsehen (Computerarbeitsplatz, Spielzeug, Schreibtischleuchte, Heizdecke, Netzteil Handy, weitere technische Geräte wie HiFi / Radio. Überspannungsschutz für Geräte, elektrische Jalousie bzw. Rollläden, Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre) .

💡 Sie möchten (wegen den Kostenaufwand) vorerst noch keine Smart-Home-Anwendungen installieren, jedoch diese Option später umsetzen, sehen Sie dafür auf jeden Fall Leerrohre mit Leerdosen vor. Diese Installation erspart Ihnen später unangenehme Stemmarbeiten und sind bei der Rohinstallation günstig umzusetzen. Dies gilt übrigens nicht nur für Smart-Home und sondern auch für andere Erweiterungen.

Hier eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation im Kinderzimmer.

Elektroinstallation planen im Büro

Standardausführung

Zwei Schalter (oder eine Serienschaltung) mit Steckdose an der Tür für die normale Raumbeleuchtung bzw. eine helle Arbeitsplatzbeleuchtung am Schreibtisch. Am Computerarbeitsplatz mindestens fünf Steckdosen und ein Internet/Telefon/Fax Anschluss, Überspannungsschutz für technische hochwertige Geräte. Telefon- bzw. mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre).

Weitere Überlegungen

Weitere Steckdosen für zusätzliche elektrische Geräte, Elektrische Jalousie bzw. Rollläden, Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, Rauchmelder.

Hier eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation im Büro.

💡 In jedem Raum sollte mindestens eine Arbeitssteckdose (Putzsteckdose) an der Eingangstür, unterhalb der Lichtschalter, vorgesehen werden. Diese sollten auch nur für diesen Zweck bestimmt sein. 

Sie möchten eventuell später im Keller eine Sauna einbauen. Dafür brauch Sie einen Kraftanschluss. Entweder ein Leerrohr vom Verteiler oder den Anschluss gleich vorsehen. Gleiches gilt auch für einen Kraftanschluss der eventuell erst später gebraucht wird, dies könnte zum Beispiel für eine Kreissäge, Hochdruckreiniger, Schweißgerät oder ähnliches sein. 

 

Elektroinstallation planen im Wohnzimmer

Standardausführung

Sehen Sie mindestens drei verschiedene Beleuchtungsgruppen vor, die je von verschiedenen Stellen im Raum und an den Türen geschalten werden können. Eine Beleuchtungsgruppe für das allgemeine Licht, eine Beleuchtungsgruppe für Wandleuchten. Positionieren Sie eventuell eine Leuchte bei der Sitzgruppe.

Legen Sie den Standort für Fernseher und HiFi-Anlage fest und installieren Sie je einen Antennenanschluss und mindestens jeweils drei Steckdosen. Installieren Sie auch mindestens zwei Netzwerkanschlüsse am Fernseher. Denken Sie an Lautsprecheranschlüsse für die HiFi-Anlage (sonst nachher Stolperfallen wegen der Kabelverlegung). Rauchmelder installieren.

Weitere Überlegungen

Eine Beleuchtungsgruppe für indirekte Beleuchtung (Fernsehlicht). Kommt eine Beleuchtung für die Schrankwand in Frage? Sehen Sie eventuell eine Stehleuchte als Leselicht vor, diese kann eingesteckt werden oder Sie schalten eine Steckdose über einen separaten Schalter.

Haben Sie ein Blumenfenster? Vergessen Sie nicht eine extra Beleuchtung zu installieren. Planen Sie genügend Steckdosen für eine Umgestaltung des Raumes ein. Wollen Sie bestimmte Leuchtgruppen dimmen? Gerade im Wohnzimmer mit großen Fenstern kann eine elektrische Jalousie bzw. Rollläden sinnvoll sein. Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre).

Eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation im Wohnzimmer, können Sie hier nachlesen.

 

💡 Bewegungsmelder sind praktisch und bringen einige Vorteile mit sich. Ein Paradebeispiel ist zum Beispiel im Eingangsbereich, hier macht ein Bewegungsmelder richtig Sinn. Aber auch im Haus als Orientierungslicht in der Nacht. Hier werden LED-Einbauleuchten oder LED-Strips installiert die dann nur mit Bewegungsmelder gesteuert sind. Es muss dann Nachts, wenn man mal auf die Toilette muss, nicht das Licht per Schalter eingeschaltet werden, sondern das Orientierungslicht übernimmt dies zuverlässig und ausreichend.

 

Die Elektroinstallation in der Küche

Standardausführung

Gerade in der Küche, die im Gegensatz zu früher, einen hohen Bedarf an elektrischen Geräten verlangt, ist eine zukunftsweisende Planung wichtig. Ideal wäre es, wenn Sie sich schon früh mit Ihrem Küchenplaner auseinandersetzten. Er kann Ihnen einen bemaßten Plan erstellen, darin finden Sie genau welche Anschlüsse, wo vorzusehen sind.

Sie brauchen je einen separaten Anschluss für Elektroherd, Geschirrspüler, Mikrowellengerät, Kühl- Gefrierschrank, Dunstabzugshaube, Warmwassergerät.

Ebenso brauchen Sie genügend Arbeitssteckdosen für Elektrokleingeräte wie Kaffeemaschine, Wasserkocher, Friteuse, Toaster, Eierkocher, Mixer, Brotschneidemaschine, elektrisches Messer, Küchenmaschine usw.

Sie sollten für die vielen Geräte im Arbeitsbereich (je nach Küchengröße), mindestens sechs bis fünfzehn Steckdosen vorsehen. Bitte beachten: Nicht mehr als vier bis sechs Steckdosen pro Stromkreis vorsehen!

Planen Sie noch eine Putzsteckdose an der Tür und falls Sie eine Essecke haben, hier nochmals drei Steckdosen. Sie sollten, zur normalen Deckenbeleuchtung, noch eine Arbeitsplatzbeleuchtung vorsehen. Rauchmelder installieren.

Weitere Überlegungen

Überlegen Sie ob Sie in der Küche Telefon bzw. Antennenanschluss wünschen. Überlegen Sie weiter, ob Sie von der HiFi Anlage im Wohnzimmer, Lautsprecheranschlüsse in der Küche verlegen wollen. Neu: Sie können auch einen Unterputzradio in UP-Schalterdosen (2-fach) einbauen – ist Platz sparend. Rauchmelder installieren. Mehrere Netzwerkanschlüsse vorsehen (oder wenigstens Leerrohre).

Hier eine ausführliche Anleitung für die Planung der Elektroinstallation in der Küche.

 

Elektroinstallation für den Hauswirtschaftsraum

Standardausführung

Unbedingt einen separaten Steckdosenanschluss für Waschmaschine, Trockner, Bügeleisen, installieren. Des Weiteren Steckdosen für Staubsauger, Nähmaschine, Radio mit einplanen. Achten Sie unbedingt auch auf eine gute Beleuchtung im Arbeitsbereich des Hauswirtschaftsraumes.

Weitere Überlegungen

Tischleuchte im Arbeitsbereich, Antennenanschluss, Telefonanschluss, Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, Rauchmelder, Netzwerkanschlüsse.

 Sie können auch einen Unterputzradio in UP-Schalterdosen (2-fach) einbauen – ist Platz sparend.

 

 

Elektroinstallation planen im WC/Bad

Standardausführung

Planen Sie zwei Beleuchtungsgruppen, einen für Deckenleuchte und einen für Spiegelbeleuchtung. Mindestens drei Steckdosen am Spiegel (Fön, Rasierapparat, elektrische Zahnbürste). Beachten Sie, dass im Bad unbedingt ein FI-Schutzschalter installiert werden muss und das Steckdosen und elektrische Anschlüsse nicht überall angebracht werden dürfen (Installationszonen). Erdung der Bad- und Duschwanne. Im Bad gelten besondere Installationsvorschriften.

Weitere Überlegungen

Das Badezimmer ist für viele auch eine Wohlfühloase. Für eine tolle Atmosphäre sorgt, unter anderem auch die perfekte Badbeleuchtung. Wie Sie diese realisieren können, lesen Sie ausführlich in diesem Artikel.

Eventuell eine Steckdose für elektrischen Handtuchtrockner vorsehen. Wenn Sie sich für einen Whirlpool entschieden haben, brauchen Sie dafür einen elektrischen Anschluss. Raumtemperaturregelung für individuelles Heizen, Rauchmelder.

Überlegen Sie weiter, ob Sie von der HiFi Anlage im Wohnzimmer, Lautsprecheranschlüsse ins Bad verlegen wollen. Neu: Sie können auch einen Unterputzradio in UP-Schalterdosen (2-fach) einbauen – ist Platz sparend.

Hier eine ausführliche Anleitung für die Planung der Elektroinstallation im Bad.

Elektroinstallation planen im Keller

Standardausführung

Je nachdem für was Sie Ihren Kellerraum nutzen wollen (Fitnessraum, Werkstatt, Partyraum, Sauna), sollten Sie entsprechende Installationen vorsehen. Denken Sie auch an genügend Steckdosen und an Telefon- und Antennenanschluss oder sehen Sie dafür wenigstens Leerrohre, für nachträgliche Installation vor.

Für eine Sauna einen Kraftanschluss vorsehen. Ebenfalls einen Kraftanschluss vorsehen, wenn Sie eine kleine Werkstatt planen. Rauchmelder installieren. Eventuell Netzwerkanschlüsse mit einplanen.

Hier eine ausführliche Anleitung für die Planung der Elektroinstallation im Keller.

 

Die Elektroinstallation planen für den Flur/ Eingangsbereich und das Treppenhaus

Im Flur ist der ideale Platz für Unterverteiler. Sie haben dadurch kurze Wege (spart kosten), zu den einzelnen Stromkreisen. Der Standort des Unterverteiler sollte gut zugänglich und nicht z.B. durch eine Garderobe verbaut sein. Idealerweise und wenn möglich, sollten die Stockwerksverteiler in jeder Etage an der gleichen Stelle eingebaut werden.

Planen Sie an jeder Tür im Flur einen Schalter (Taster) für die Beleuchtung mit ein. Für das Treppenhaus oben und unten einen Schalter vorsehen. Es bietet sich auch an, für das Schalten des Lichts, automatische (Licht Ein/Aus nach Zeit) Bewegungsmelder zu installieren. Dies macht in Bereichen wie im Flur absolut Sinn, da hier das Licht im Winter ziemlich oft und lange angelassen wird. LED-Leuchten installieren (spart viel Stromkosten).

Überlegen sollten Sie sich auch, ob Sie zusätzlich in die Treppenstufen (oder im Treppenstufenbereich) LED-Unterputzleuchten* für eine Stufenbeleuchtung installieren lassen. Diese können über extra Bewegungsmelder gesteuert werden. Vorteil: Sie müssen nicht jedesmal das Licht Ein/Aus schalten, da die indirekte Beleuchtung völlig ausreicht um den Weg zu finden. Diese Installation kann auch zusätzlich in Fluren sinnvoll sein.

Überlegen Sie eine zentrale Stelle für die Türsprechanlage bzw. Videosprechanlage.

Sehen Sie eventuell auch einen zentralen Platz für einen Telefonanschluss mit Doppelsteckdose vor. Mindestens noch zwei Putzsteckdosen für Staubsauger vorsehen.

Genügend Anschlüsse für Decken bzw. Wandbeleuchtung, um eine ausreichende Beleuchtung des Flures und des Treppenhauses zu gewährleisten.

Hier eine ausführliche Anleitung für die Planung der Elektroinstallation im Flur/Treppenhaus.

 

Elektroinstallation für die Terrasse/ Garten planen

Die Beleuchtung für die Terrasse sollte von Ihnen an der Terrassentür über einen Kontrollausschalter zu schalten sein. Sehen Sie auch eine abschaltbare, spritzwassergeschützte Steckdose für Elektrogrill oder Rasenmäher vor.

Für den Gartenbereich sollten Sie je nach Größe und Grundstücks Stehleuchten oder Wandleuchten im Außenbereich des Hauses installieren. Hier empfiehlt sich wieder die Schaltung mit Bewegungsmelder. Erstens zur Wegbeleuchtung für Gäste und zweitens auch zur Abschreckung von ungebetenen Personen die sich Ihrem Haus nähern.

Eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation im Außenbereich, können Sie hier nachlesen.

Eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation der Gartenbeleuchtung, können Sie hier nachlesen.

Elektroinstallation Garage planen

Hier noch eine ausführliche Anleitung, für die Planung der Elektroinstallation in der Garage mit kleiner Werkstatt.

 

💡 Falls Ihnen diese Anleitung nur bedingt weiterhilft und Sie brauchen als begabter Heimwerker eine richtige Schritt für Schritt Anleitung, weil Sie sich dadurch viel Geld sparen möchten. Oder Ihr Ziel ist bestimmte Dinge bei der Elektroinstallation einfach selbst zu erledigen?  Dann besorgen Sie sich das Praxisbuch vom Fachmann.  Hier lernen Sie alles rund um die Elektroinstallation im Eigenheim. Von der Planung bis zur Endkontrolle und das in Praxis erklärt, dabei sind alle Schaltungen 1:1 an einer Holztafel aufgebaut. Alles sehr praxisnah und daher top verständlich, keine trockene Theorie. Für versierte Heimwerker ein muss!

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