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Sicherheitstipps für Heimwerker

Elektrik und Maschinenführung: Sicherheitstipps für Heimwerker

 

Der Umgang mit der Hauselektrik ist gerade für Laien keine ganz ungefährliche Sache. Und auch das Bohren, Sägen und Schleifen in den eigenen vier Wänden birgt Sicherheitsrisiken. Wer also selbst repariert und bastelt, sollte einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Sicherheitskleidung mindert das Verletzungsrisiko

Heimwerken macht Spaß, gehört aber gleichzeitig auch zu den größten Unfallursachen der Welt. Allein bei uns in Deutschland verunglücken jährlich 300.000 Menschen beim Werkeln daheim. Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln, dem nötigen Know-how und Sicherheitsequipment können Heimwerker das Verletzungsrisiko jedoch weitgehend eindämmen. Wer daheim in einem gesonderten Raum, also einem Hobbykeller oder einer Garagenwerkstatt, regelmäßig mit Lötkolben, elektrisch betriebenen Sägen, Bohrern oder Schweißgeräten hantiert, schafft sich vorab idealerweise Arbeits- beziehungsweise Sicherheitskleidung an.

 

Insbesondere die Augen, der Mund, die Ohren sowie Hände und Füße bedürfen Schutz. In richtigen Werkstätten und Fertigungshallen sind zum Beispiel Sicherheitsschuhe mit einer Schutzkappe aus Metall oder Kunststoff über den Zehen meist Pflicht. Baustellen und Werften darf indes niemand ohne einen Schutzhelm betreten. Daheim profitiert man außerdem von Schutzbrillen, Knieschonern, Schutzhandschuhen und Gehörschützen, die man im Internet beispielsweise auf kraehe.de findet. Darüber hinaus müssen (elektronische wie analoge) Werkzeuge und Maschinen einwandfrei funktionieren und modernen Sicherheitsstandards gereichen. Gefahr für Leib und Leben droht insbesondere beim Umgang mit der Hauselektrik.

Die meisten unserer Leser werden die sogenannten „Fünf Sicherheitsregeln“ bereits kennen (hier geht es zu unserer umfassenden Erläuterung). An dieser Stelle noch einmal eine kurze und einfach erklärte Übersicht:

Um Stromunfälle zu vermeiden, hält sich der Heimwerker am besten an die „Fünf Sicherheitsregeln“, die bei sämtlichen Arbeiten in und an elektrischen Anlagen als Faustregeln zur Geltung kommen.

 

  1. Freischalten: Das allpolige Trennen einer elektrischen Anlage von spannungsführenden Teilen (Sicherung ziehen, Strom am Hauptschalter abstellen usw.).
  2. Gegen Wiedereinschalten sichern: Damit der Strom nicht versehentlich eingeschaltet wird, kann man zum Beispiel den Hauptschalter mit einem „Nicht Schalten“-Aufkleber sichern.
  3. Spannungsfreiheit feststellen: Mess-/Prüfmittel wie spezielle Schraubenzieher mit Signaldiode geben Aufschluss, ob auch wirklich keine Spannung mehr auf der Leitung ist.
  4. Erden und kurzschließen: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand den Strom doch versehentlich wieder anschließt, werden nach dem Feststellen der Spannungsfreiheit die Leiter und die Erdungsanlage mit kurzschlussfesten Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen wie beispielsweise einer Erdungsstange miteinander verbunden.
  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken: Überall, wo man eventuell mit direkt leitenden Bauteilen und/oder unter Spannung stehenden Anlagen in Berührung kommen könnte, sorgen isolierende Abdeckungen für Sicherheit.

 

Bild_1: © istock.com/fcafotodigital
Bild_2: © istock.com/deepblue4you

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