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Wärmepumpe und Photovoltaik – das passt zusammen

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Warum eine (Warmwasser) Wärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage effizient ist.

 

In einem durchschnittlichen Haushalt wird ca. 69% des gesamten Energieverbrauchs für die Heizung der Wohnung verbraucht. Weitere 15 % für das Bereitstellen des warmen Wassers. Die restlichen 16% verbrauchen Beleuchtung, Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Gefriertruhe usw.) und Kommunikation.

Die Energie für Heizung wird nur in der kalten Jahreszeit verbraucht, während warmes Wasser das ganze Jahr verbraucht wird, genauso die restlichen 16% des Energieverbrauchs. Genau hier liegt das größte Einsparpotenzial, erreicht wird dies durch eine intelligente Steuerung, die nur dann Energie verbraucht wenn diese kostenfrei erzeugt wird.

Eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung, nutzt größtenteils die in der Umgebungsluft vorhandene Abwärme als Energiequelle. Dazu muss nur ca. ein Viertel an Strom hinzugefügt werden um die benötigte Energie zu erzeugen. Wenn dieser benötigte Strom nun in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage erzeugt wird, dann wird es richtig komfortabel und günstig, denn der selbst produzierte Strom treibt die Wärmepumpe an.

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Eigenverbrauchsquote der PV-Anlage wird erhöht – Energiekosten für warmes Wasser wird deutlich reduziert

Ein großes Problem vieler Besitzer einer PV-Anlage ist, wenn Strom erzeugt wird (am Tag bei Sonnenschein), kein Abnehmer da ist. Somit wird der erzeugt Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung dafür ist mittlerweile stark gesunken, weshalb viele Besitzer das Ziel verfolgen, möglichst viel Strom für den Eigenverbrauch abzugewinnen. Mit der Beleuchtung und dem Betrieb der Haushaltsgeräte im Haus lässt sich der Eigenverbrauch kaum oder nur sehr schwer erhöhen. Die Beleuchtung wird im Dunkeln gebraucht,  jedoch scheint da bekanntlich keine Sonne. Haushaltsgeräte lassen sich nur umständlich und bedingt Einschalten wenn die Sonne scheint.

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Beim warmen Wasser sieht das ganze schon anders aus. Warmes Wasser lässt sich gut auf Vorrat speichern und es wird eigentlich auch das ganze Jahr gebraucht. Darum liegt hier auch das größte Einsparpotenzial. Die Erzeugung über die Warmwasser-Wärmepumpe, sorgt für eine gleichmäßige und kontrollierte Lastabnahme, was auch der Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage steigert.

Durch eine intelligente Steuerung, die erkennt wenn Strom erzeugt wird und nur dann die Energie zum Aufheizen des Warmwasserspeichers an die Wärmepumpe weitergibt, lässt sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms deutlich erhöhen.

Fazit: Die Kosten für das Aufheizen des Warmwassers werden gesenkt und der Eigenverbrauch der PV-Anlage wird erhöht.

 

 

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