Elektroinstallation planen – Schritt für Schritt von der Idee zum fertigen Elektroplan
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026 – auf aktuellen Stand gebracht.
Als Bauherr oder Renovierer kommt irgendwann der Punkt, an dem die Elektroinstallation geplant werden muss. Wer hier passiv bleibt und alles dem Bauträger überlässt, bekommt am Ende eine Standardinstallation – mit zu wenigen Steckdosen, vergessenen Netzwerkanschlüssen und Schaltern an den falschen Stellen. Wer dagegen mitplant, bekommt genau die Elektrik, die zu seinem Leben passt. Dieser Ratgeber ist Ihre Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür – vom Grundrissplan über die Schaltsymbole bis zur Planung Raum für Raum.
Ihre Aufgabe als Bauherr
Auch wenn ein Fachmann Ihren Elektroplan erstellt: er weiß nicht, wie Sie wohnen werden. Eine Standardinstallation sieht nur Schalter an der Tür, Leuchten in jedem Raum, Putzsteckdosen und ein paar Standardanschlüsse vor. Wo Ihr Bett steht, wo der Schreibtisch, wo der Fernseher – das müssen Sie sagen.
Dazu müssen Sie kein Fachmann sein. Sie müssen einen Grundriss lesen können, die wichtigsten Schaltsymbole erkennen und Ihre Wünsche einzeichnen. Der Rest ergibt sich dann im Gespräch mit Elektrofachfirma oder Architekt.
Der Ausstattungswert nach RAL-RG 678
Bei der Grundausstattung gibt es drei Stufen nach DIN 18015-2, ergänzt um Komfort-Funktionen nach DIN 18015-4 als „Plus“-Variante – zusammengefasst in der RAL-RG 678 mit Sterne-Kennzeichnung:
| Ausstattungswert | Sterne | Qualität |
|---|---|---|
| 1 | ★ | Mindestausstattung gemäß DIN 18015-2 |
| 2 | ★★ | Standardausstattung |
| 3 | ★★★ | Komfortausstattung |
| 1+ / 2+ / 3+ | ★ / ★★ / ★★★ plus | + Gebäudesystemtechnik (Funktionsbereiche nach DIN 18015-4) |
„Funktionsbereich“ meint z. B. elektrische Jalousiesteuerung, Rauchmelder oder Alarmanlage. Für die meisten Einfamilienhäuser ist Standard- bis Komfortausstattung der richtige Maßstab.
Schritt-für-Schritt: So zeichnen Sie Ihren Elektroplan
Nehmen Sie einen Grundrissplan im Maßstab 1:50, der nur die Grundmauern, Fenster und Türen (mit Aufgeh-Richtung) sowie die wichtigsten Möbel zeigt. So gehen Sie vor:
- Grundrissplan vorbereiten – Räume und Möblierung einzeichnen (Bett, Schreibtisch, Sofa, Fernseher, Waschmaschine, Trockner).
- Beleuchtung einzeichnen – Decken- und Wandleuchten in jedem Raum.
- Lichtschalter einzeichnen – Schaltstellen an Türen, am Bett, im Treppenhaus oben/unten.
- Steckdosen einzeichnen – allgemein und für konkrete Geräte.
- Schwachstrom-Anschlüsse einzeichnen – Datendosen (LAN), Antennenanschlüsse, Telefon.
- Funktionsbereiche ergänzen – Rauchmelder, Raumthermostate, Jalousieschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Alarmanlage, Sprechanlage.
- Spätere Wünsche als Leerrohr-Anschlüsse einzeichnen.
- Küche separat – die Anschlüsse plant der Küchenplaner in einem eigenen, bemaßten Plan.
Die wichtigsten Schaltsymbole
Damit Sie Ihren Plan zeichnen können, brauchen Sie die gängigen Schaltsymbole. Sie sind normiert und allgemein verständlich – jeder Elektriker erkennt sie sofort. Für Sondersymbole (z. B. der Plus-Ausstattung) tragen Sie eigene Zeichen oder Hinweise ein, etwa für Leerrohre, die Sie erst später nutzen wollen.
Wie viele Steckdosen pro Raum? – Die Empfehlung aus der Praxis
Bevor wir in die Details der Räume gehen, hier eine Übersicht aus über 30 Jahren Praxis: Wie viele Steckdosen sollten Sie pro Raum in einem Einfamilienhaus von etwa 140 m² einplanen? Mein Rat: Sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle. Was im Plan steht, kostet wenig – Nachrüstungen kosten viel.
| Raum | Empfohlene Anzahl Steckdosen |
|---|---|
| Küche | 8–10 (plus eigene Stromkreise pro Großgerät) |
| Wohnzimmer | 8–12 |
| Esszimmer | 5–7 |
| Schlafzimmer | 6–8 (inkl. Doppelsteckdose pro Bettseite) |
| Kinderzimmer | 6–8 |
| Büro / Arbeitszimmer | 6–8 |
| Bad | 4 (am Spiegel + Putzsteckdose) |
| WC | 1 |
| Flur | 2 (Putz + Doppelsteckdose für Router/Repeater) |
| Hauswirtschaftsraum / Waschküche | 6 (plus eigene Stromkreise für Waschmaschine, Trockner) |
| Hobbyraum | 4–6 |
Planung Raum für Raum
Jetzt geht es konkret an die einzelnen Räume. Ich zeige Ihnen jeweils die Standardausführung (was als sinnvolle Grundlage gilt) und weitere Überlegungen (was zusätzlich infrage kommt).
Schlafzimmer
Standard: Hauptbeleuchtung von Tür und Bett schaltbar (Wechselschaltung). Auf beiden Bettseiten je eine Wandleuchte als Leseleuchte mit eigenem Schalter und mindestens eine Doppelsteckdose. An der Tür eine Arbeitssteckdose, dazu ein Netzwerk- und ein Antennenanschluss sowie drei zusätzliche Steckdosen. Rauchmelder (in allen 16 Bundesländern Pflicht).
Weitere Überlegungen: dimmbares Licht, indirekte Beleuchtung (z. B. LED-Strips), Unterputzradio am Bett, elektrische Rollläden, Raumtemperaturregelung, Lautsprecheranschluss.
Ausführliche Anleitung: Elektroinstallation Schlafzimmer, Kinderzimmer & Gästezimmer.
Kinderzimmer
Standard: Wie Schlafzimmer, plus Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz (Kindersicherung), Doppelsteckdose am Schreibtisch mit Netzwerkanschluss, Antennenanschluss mit Dreifachsteckdose.
Weitere Überlegungen: dimmbares Licht zum Spielen, Schreibtischlampe mit Wandauslass, Überspannungsschutz für Computer, mehrere LAN-Anschlüsse oder Leerrohre.
Büro/ Arbeitszimmer
Standard: Zwei Schalter oder Serienschaltung an der Tür für Raum- und Arbeitsplatzbeleuchtung. Am Schreibtisch mindestens fünf Steckdosen und ein Internet-/Telefonanschluss. Überspannungsschutz für PC und Peripherie. Mehrere Netzwerkanschlüsse oder Leerrohre.
Weitere Überlegungen: Weitere Steckdosen für Drucker, Monitor, Ladegeräte. Elektrische Jalousien, Raumtemperaturregelung, Rauchmelder.
Wohnzimmer
Standard: Mindestens drei Beleuchtungsgruppen, von verschiedenen Stellen schaltbar (Tür/Sitzgruppe). Allgemeinlicht, Wandleuchten, eine Leuchte bei der Sitzgruppe. Am Fernseher- und HiFi-Standort je ein Antennenanschluss und mindestens drei Steckdosen. Mindestens zwei Netzwerkanschlüsse am TV. Lautsprecheranschlüsse für die HiFi-Anlage (vermeidet Stolperfallen). Rauchmelder.
Weitere Überlegungen: Indirekte Beleuchtung (Fernsehlicht), Schrankwandbeleuchtung, dimmbare Gruppen, elektrische Rollläden bei großen Fensterflächen, Blumenfensterbeleuchtung.
Ausführliche Anleitungen: Elektroinstallation Wohnzimmer und Wohnzimmer-Beleuchtung.
Küche
Standard: Pro Großgerät ein eigener Stromkreis mit separat abgesicherter Steckdose: Elektroherd, Geschirrspüler, Mikrowelle, Kühl-/Gefrierschrank, Dunstabzugshaube, Warmwassergerät. Je nach Küchengröße 6–15 Arbeitssteckdosen (nicht mehr als 4–6 pro Stromkreis). Putzsteckdose an der Tür, in der Essecke nochmal drei Steckdosen. Arbeitsplatzbeleuchtung über der Arbeitsfläche, Hitze-/Rauchmelder.
Weitere Überlegungen: Telefon-/Antennenanschluss, Lautsprecheranschlüsse aus dem Wohnzimmer, Unterputzradio in 2-fach UP-Dose (platzsparend).
Ausführliche Anleitung: Elektroinstallation Küche & Esszimmer.
Hauswirtschaftsraum/ Waschküche
Standard: Eigene, separat abgesicherte Steckdosen für Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen. Weitere Steckdosen für Staubsauger und Nähmaschine. Helle Arbeitsbereich-Beleuchtung.
Weitere Überlegungen: Tischleuchte im Arbeitsbereich, Antennen-/Telefon-/Netzwerkanschluss, Unterputzradio (2-fach UP-Dose), Raumtemperaturregelung, Rauchmelder.
Bad / WC
Standard: Mindestens zwei Beleuchtungsgruppen (Deckenleuchte + Spiegel), drei Steckdosen am Spiegel. Eigener FI-Schutzschalter Pflicht, definierte Schutzbereiche und Schutzarten beachten (DIN VDE 0100-701), Erdung der Bad-/Duschwanne.
Weitere Überlegungen: Whirlpool-Anschluss, elektrischer Handtuchtrockner, Unterputzradio, Lautsprecher aus dem Wohnzimmer, Raumtemperaturregelung, Rauchmelder.
Ausführliche Anleitungen: Elektroinstallation Bad und Badbeleuchtung.
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Arbeiten an elektrischen Anlagen sind nach § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und DIN VDE 0100 ausschließlich eingetragenen Elektrofachkräften vorbehalten und können bei unsachgemäßer Ausführung lebensgefährlich sein. Diese Anleitung ersetzt keine fachgerechte Installation durch einen Elektrofachbetrieb.
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Keller
Standard: Je nach Nutzung (Lager, Werkstatt, Sauna, Partyraum, Gästezimmer) entsprechende Steckdosen, Telefon- und Antennenanschluss oder wenigstens Leerrohre. Kraftanschluss für Sauna und Werkstatt (Drehstrom). Eigene Stromkreise und FI für Werkstatt. Rauchmelder.
Weitere Überlegungen: Bewegungsmelder in Kellerflur und Treppenhaus, Hauptverteiler, Kommunikationsverteiler.
Ausführliche Anleitung: Elektroinstallation Keller.
Flur/ Eingang/ Treppenhaus
Standard: An jeder Tür im Flur ein Taster für die Beleuchtung (Tasterschaltung mit Stromstoßrelais, wenn mehrere Schaltstellen nötig). Im Treppenhaus oben und unten ein Schalter. Putzsteckdosen, Doppelsteckdose für Router/Repeater, mehrere LAN-Anschlüsse, Telefonanschluss. Türsprechanlage (idealerweise mit Video). Rauchmelder im Fluchtweg (Pflicht).
Weitere Überlegungen: Treppenstufenbeleuchtung mit Bewegungsmelder, LED-Orientierungslicht, Unterverteiler je Stockwerk.
Ausführliche Anleitung: Elektroinstallation Flur & Treppenhaus.
Terrasse/ Garten
Standard: Terrassenbeleuchtung an der Tür über einen Kontroll-Ausschalter schaltbar. Spritzwassergeschützte Steckdosen (mindestens IP44) für Grill und Rasenmäher. Für den Garten je nach Größe Stehleuchten oder Wandleuchten – sinnvoll mit Bewegungsmeldern (Wegebeleuchtung + Einbruchschutz). Eigener Stromkreis mit FI-Schutzschalter.
Weitere Überlegungen: Erdkabel zu Energiesäulen, Teich, Gartenhaus. Akzentbeleuchtung. Smart-Home-Steuerung.
Ausführliche Anleitungen: Außenbereich, Gartenbeleuchtung und Erdkabel verlegen.
Garage
Standard: Helle Allgemeinbeleuchtung, mehrere Steckdosen, Garagentor-Anschluss. Bei Bedarf Wallbox für das E-Auto – heute fast Standard. Eigener Stromkreis mit passender Absicherung.
Weitere Überlegungen: Werkstattbereich mit Kraftanschluss und eigenem FI, Bewegungsmelder, Netzwerkanschluss.
Mehr unter Elektroinstallation Garage und Wallbox Installation.
Energie sparen durch clevere Planung
Mit dem kräftigen Anstieg der Energiepreise lohnt es sich, beim Planen schon an einen bewussten Energieeinsatz zu denken. Aus meiner Praxis die wirkungsvollsten Maßnahmen:
- Kontrollschalter gegen Stand-by: Steckdosen für Fernseher, Stereoanlage und Spielekonsole werden über einen Kontrollschalter an der Wohnzimmertür gesteuert. Beim Verlassen des Raumes oder beim Schlafengehen wird einfach mit ausgeschaltet. Meine Berechnung: 200–300 € Stromkosten pro Jahr allein durch Stand-by-Betrieb im Haushalt. Eine gewöhnliche Steckdosenleiste mit Schalter wird oft nicht benutzt – ein Wandschalter dagegen schon, weil das Licht am Vorbeigehen ohnehin ausgeschaltet wird.
- Bewegungsmelder in Flur, Treppenhaus, Eingang, Toilette und Garten – das Licht brennt nur bei Anwesenheit.
- Einzelraumregelung der Heizung über Raumthermostate, bei Fußbodenheizung mit elektrischen Stellantrieben am Heizkreisverteiler.
- Fensterkontakte, die die Heizung beim Öffnen des Fensters automatisch herunterfahren.
- Zeitschaltuhren, die das Bad nur zu bestimmten Zeiten heizen.
- Energieeffiziente LED-Beleuchtung mit gezielten Beleuchtungsgruppen statt einer großen Deckenleuchte, die immer alles ausleuchtet.
- Smart-Home-Steuerung kombiniert mehrere dieser Maßnahmen und macht sie zentral steuerbar.
Praxistipps für den Elektroplan
- Putzsteckdose an der Eingangstür jedes Raumes, unterhalb der Lichtschalter – sehr praktisch und zweckgebunden.
- Sauna oder Werkstatt geplant? Kraftanschluss oder Leerrohr vom Verteiler vorsehen.
- Bewegungsmelder machen im Eingangsbereich und als Orientierungslicht (Flur, Toilette) richtig Sinn – LED-Spots oder LED-Strips, die nur per Bewegung anspringen, ersparen das Schalten in der Nacht.
- Verteilerreserve: Zähler- und Unterverteiler mit mindestens 30 % freien Plätzen dimensionieren.
- Bei Kostendruck: Statt zu sparen lieber Leerrohre vorsehen. Smart-Home, Kameras, Sauna, zusätzliche Leuchten – alles später nachrüstbar, ohne Wände aufzustemmen.
Wer macht’s? Eigenleistung und Fachkraft
Vorarbeiten wie Schlitze stemmen, Dosen setzen, Rohre und Kabel verlegen, Leitungen einziehen können Sie als geschickter Heimwerker im stromlosen Zustand selbst übernehmen und so viel Geld sparen. Anschluss, Absicherung, Inbetriebnahme und Abnahme bleiben Sache der Elektrofachkraft. Wo genau die Grenze verläuft und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden müssen, lesen Sie unter Elektroinstallation selber machen.
Häufige Fragen zur Planung (FAQ)
Wann muss ich mit der Elektroplanung beginnen?
So früh wie möglich – idealerweise bevor der Rohbau steht. Was im Plan steht, lässt sich leicht ändern; was schon in der Wand steckt, nur teuer.
Welcher Ausstattungswert ist für ein Einfamilienhaus sinnvoll?
Für die meisten Bauherren ist Standard- oder Komfortausstattung (★★ oder ★★★) der richtige Maßstab, gern mit „plus“ (Vorbereitung für Gebäudesystemtechnik).
Wie viele Steckdosen pro Raum sind sinnvoll?
Faustregel: lieber zu viele als zu wenige. Im Wohnzimmer mindestens 8–10, im Schlafzimmer mindestens 6 (inkl. Doppelsteckdose pro Bettseite), in der Küche je nach Größe 6–15 Arbeitssteckdosen plus eigene Geräteanschlüsse.
Was ist der Unterschied zwischen Standard- und Komfortausstattung?
Standard (★★) entspricht der heutigen üblichen Ausstattung. Komfort (★★★) bedeutet mehr Anschlüsse, getrennte Beleuchtungsgruppen, Dimmer, mehr Netzwerkanschlüsse und vorbereitete Erweiterungen.
Brauche ich Leerrohre, wenn ich Smart Home erst später möchte?
Ja – sehr empfehlenswert. Leerrohre mit Leerdosen kosten in der Rohinstallation wenig und ersparen später teure Stemmarbeiten. Sie sind die günstigste Versicherung für die Zukunft.
Kann ich den Elektroplan selbst zeichnen?
Den ersten Wurf ja – mit Grundrissplan 1:50 und den Schaltsymbolen. Die finale Planung, Stromkreisaufteilung, Querschnitte und Absicherungen erstellt die Elektrofachkraft.
Welche Räume brauchen ihren eigenen Stromkreis?
Mindestens: Küche (mehrere Kreise), Bad (mit eigenem FI), Waschmaschine, Trockner, jeder Großverbraucher (Herd, Geschirrspüler, Mikrowelle, Gefrierschrank, Werkstatt, Wallbox). Pro Stockwerk mindestens ein FI-Schutzschalter.
Wie kann ich beim Planen schon Energie sparen?
Sehr wirkungsvoll: Kontrollschalter an Wohnzimmer- und Bürotür für die Stand-by-Steckdosen (spart 200–300 € im Jahr), Bewegungsmelder in Flur und Treppenhaus, Raumthermostate pro Zimmer, Fensterkontakte für die Heizung. Bei jeder Maßnahme Installationskosten gegen Einsparung über 20 Jahre rechnen.
Fazit
Eine gute Elektroinstallation entsteht im Kopf des Bauherrn – nicht beim Elektriker. Wer früh anfängt zu planen, seine Möblierung in den Grundriss zeichnet, die Schaltsymbole versteht und Raum für Raum durchgeht, bekommt am Ende genau die Installation, die zu seinem Leben passt. Großzügig planen, an die Zukunft denken, Leerrohre vorsehen – das sind die Erfolgsfaktoren.
Mein Rat aus 30 Jahren Praxis: Mischen Sie als Bauherr aktiv mit. Sprechen Sie mit Ihrer Elektrofachfirma, nicht nur mit dem Bauträger. Was Sie selbst durchdacht und auf Papier gebracht haben, bekommen Sie auch genau so. Was Sie nicht ansprechen, gibt es später nicht – oder nur gegen teures Geld nach.