Steckdose nachrüsten — wenn wo keine ist: Anleitung, Absicherung und Kosten
Mit systematischer Prüfliste vor der Nachrüstung, den 4 Zuleitungsquellen (bestehende Steckdose, Abzweigdose, Lichtinstallation, Verteiler), Aufputz-vs-Unterputz-Vergleich, VDE-Installationszonen und Sonderfällen für Küche, Bad, Keller, Außenbereich und Dachboden.
Kurz und knapp: Eine Steckdose nachrüsten heißt nicht einfach „Steckdose kaufen und in die Wand“. Vier Fragen entscheiden über Aufwand und Kosten: Erstens — von wo kommt der Strom (bestehende Steckdose, Abzweigdose, Lichtinstallation oder direkt aus dem Verteiler)? Zweitens — trägt der bestehende Stromkreis überhaupt noch eine weitere Steckdose (Faustregel: max. 6–7 Steckdosen an einem B16A)? Drittens — Aufputz mit Kabelkanal (schnell, günstig, sichtbar) oder Unterputz (schlitzen, verputzen, unsichtbar)? Viertens — welche Sonderregeln gelten für den Raum (Bad-Zonen 0/1/2, Außenbereich mit IP44 und FI, Küchenarbeitsplatte)? Die Kosten reichen von 80–150 € für eine einfache Aufputz-Nachrüstung bis 400–800 € für einen komplett neuen Unterputz-Stromkreis vom Verteiler. Was du zu jedem Szenario wissen musst und wo die typischen Fallstricke liegen, zeige ich dir hier ausführlich.