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Legionellen vermeiden

Legionellen Symptome und wie Sie im Trinkwasser gefährliche Legionellen (Keime) vermeiden.

Im Haushalt, bei der Warmwasserbereitung mit Verteilersystem und im Warmwasserspeicher können unter anderem gefährliche Keime auftreten. Diese gefährlichen Keime nennt man Legionellen. Für den Menschen können diese Keime gefährlich werden, wenn Sie durch das Einatmen von kleinsten Wassertropfen, wie etwa beim Duschen, ins Atemsystem gelangen und dadurch eine Lungenentzündung auslösen. Also weniger das Trinken von belastetem Leitungswasser ruft Erkrankungen hervor, sondern vielmehr das Einatmen.

Gerade in großen Warmwasserbereitungsanlagen ab 400 Liter, mit langen Leitungssystemen, die zum Beispiel häufig in Mehrfamilienhäuser oder Mietshäuser vorzufinden sind, treten Legionellen Erkrankungen häufiger auf.

Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass sie die Belastung durch Legionellen im Wasserkreislaufsystem vermeiden. Erfahren Sie hier auf was sie achten müssen und wie sie die Gefahr durch Legionellen vermeiden.

 

Wo können Legionellen am häufigsten auftreten?

 

 

Symptome Legionellen

Nach einer Infektion mit Legionellen vergehen etwa zwei bis zehn Tage bis zum Ausbruch der Legionärskrankheit. Die ersten Symptome sind meist Unwohlsein, trockener Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Nach wenigen Stunden kommen zudem hohes Fieber, Brustschmerzen und Schüttelfrost hinzu. Seltener können auch Bauchschmerzen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Im späteren Stadium der Erkrankung kann es zu einer schweren Lungenentzündung kommen. In diesem Fall geht der bislang trockene Reizhusten gewöhnlich in Husten mit mäßigem bis starkem Auswurf über, welcher auch Spuren von Blut enthalten kann.

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Wie kann eine, durch Legionellen verursachte Erkrankung vermieden werden?

 

Wie schon erwähnt, finden bei Temperaturen von 30 – 42 Grad optimale Bedingungen für die Vermehrung von Legionellen vor. Erst ab 50 Grad Celsius Wassertemperatur haben es Keime und Bakterien schwer zu überleben. Optimal sind Temperaturen ab 60 Grad. Hier können Legionellen nicht mehr überleben und die Gefahr einer Erkrankung wäre gebannt.

Gerade wenn man Energiesparen will, durch eine Temperaturabsenkung im Warmwasserspeicher, besteht die Gefahr der Vermehrung durch gefährliche Legionellen.

 

Tipp 1: Sorgen Sie deshalb vor, dass durch eine automatische Steuerung, mindestens einmal wöchentlich die Temperatur im Warmwasserspeicher auf 60 Grad Celsius erwärmt wird. Dadurch haben Legionellen keine Überlebenschance. Viele Heizungssystem wie zum Beispiel eine Wärmepumpe, haben extra dafür eine“ Legionellen Schaltung“.

 

Tipp 2: Stehendes oder ruhendes Wasser, erleichtert es den Legionellen sich zu vermehren. Durch eine ständige Umwälzung des Warmwassers (zum Beispiel durch eine Zirkulationspumpe) im Speicher und im Kreislaufsystem kann die Belastung durch Keime weiter reduziert werden.

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