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Videoüberwachung planen

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Wachsame Aufpasser für Ihr Heim – Wie Sie Ihr Überwachungssystem nach Ihren Anforderungen planen

 

Stetig steigende Einbruchszahlen und Sachbeschädigungen mit Gesamtschäden in dreistelligen Millionenbeträgen passieren jährlich in Deutschland. Diese geschehen meist am Tag und bei Abwesenheit der Bewohner, oft auch wenn diese im Urlaub sind. Viele dieser Einbrüche würden scheitern oder die Aufklärungsquote würde stark ansteigen, wenn ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen würden. Erreichen können Sie dies etwa durch eine vernünftige Videoüberwachung.

Welche Vorteile hat eine moderne Videoüberwachungsanlage bzw. was können Sie damit erreichen?

 

 

Wie Sie das richtige System für Ihre Zwecke auswählen?

 

Unterschieden wird zwischen analogen und digitalen Anlagen. Sie erhalten komplett fertige Überwachungssysteme als Set, die schon anschlussfertig vorbereitet sind.

Zu den analogen Systemen gehören die sogenannten PAL-Überwachungskameras.

Digitale Überwachungskameras sind u.a.:

 

Unterschieden wird weiterhin für den Betrieb im Freien oder im Innenbereich. Die Überwachungskameras im Außenbereich sollten mindestens eine Schutzart von IP 65 haben.

Im Fachhandel erhalten Sie fertige Sets bereits sehr günstig oder Sie stellen sich die einzelnen Komponenten zusammen. Diese können dann zum Beispiel aus Kamera, Rekorder, Monitor und Verbindungskabel bestehen. Sie müssen sich vorher im Klaren sein, welche Anforderungen sie an das System stellen.

Die Kameras unterscheiden sich:

Sie sollten sich für die Auswahl der richtigen Kameras folgende Fragen stellen:

  1. Der Einsatzort der Kamera, muss diese eventuell wasserdicht sein?
  2. Muss die Kamera auch gute Nachtaufnahmen machen?
  3. Soll die Kamera zusätzlich auch Geräusche (Ton) aufnehmen können?
  4. Welches Objektiv ist zu wählen, entsprechend dem Einsatzort?
  5. Welche Auflösung und Bilddarstellung (scharfe Personenerkennung) sind erforderlich?
  6. Soll die Daten-Übertragung per Funk/ WLan oder per Kabelverbindung erfolgen?
  7. Ständige Live-Aufzeichnung und Speicherung oder nur bei Bewegung mit Internetzugriff?

 

 

Bei Funk-Systemen haben in der Regel ein Empfangsgerät (Rekorder). Dieses dient als Aufnahmemedium. Er kann extern oder im Monitor integriert sein. Rekorder unterscheiden sich bei:

 

Analoge Systeme nutzen meist Kabelverbindungen (Koaxialkabel) zwischen Rekorder und Kameras, während digitale Systeme die Übertragung per Funk oder WLan meistern.

Analoge Systeme mit PAL-Kameras sind ideal für eine Live-Übertragung, da Sie keine Verzögerungen und Aussetzer haben. Die Daten können auf einem Rekorder gespeichert werden und von dort ggfs. über einen Netzwerkanschluss auch extern angesehen werden. Außerdem sind sie sehr stabil und sicher. Bei Netzwerkkameras* liegen die Daten bereits digital vor, können gespeichert und verarbeitet und weitergeleitet werden. Die Daten können von überall mit eventueller Berechtigung abgerufen werden.

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Die Kameras brauchen in der Regel einen 230V Netzanschluss (Steckdose). Funk-Kameras gibt es auch mit Batterien. Netzwerkkameras können für den Betrieb auch den Strom über die LAN-Verbindung („Power over Ethernet“) beziehen. Digitale Systeme, mit WLan, Funk und IP-Kameras sind deutlich teurer als analoge Systeme. Jedoch spart man sich dafür die Kosten der aufwendigen Kabelverlegungsarbeiten.

 

Beispiele für die Praxis:

Funk-Kamerasystem mit Fernüberwachung.

Sie möchten zum Beispiel Ihren Eingangsbereich vor der Haustüre über eine Kamera überwachen und Daten der Videoübertragung speichern. Sie möchten keine Kabel verlegen. Verwenden können Sie dafür ein Funk-Videoüberwachungsset. Es ist kinderleicht zu installieren. Für die Außenkamera brauchen Sie eine 230V Steckdose oder Sie verwenden ein Kamera mit Batterie (würde ich nicht empfehlen). Innen haben sie einen Monitor (Rekorder) mir SD-Karte für die Speicherung der Übertragungsdaten. Der Monitor hat einen Internetanbindung für die Fernüberwachung. Sie können damit auch mehrere Kameras betreiben.

 

WLan-Kamera

Sie möchten Ihre Hauseingangs- und Kellertüre von zwei WLan-Kameras* überwachen lassen und bei Bedarf eine Mitteilung auf Ihr Smartphone senden lassen. Sie möchten mit dem Smartphone jederzeit auf diese Daten zugreifen können. Zusätzlich möchten Sie, wenn Sie unterwegs sind, per Smartphone auf Ihre aktuellen Kamerabilder zugreifen können (Zugriff vom Smartphone über eine App). Sie möchten keine Kabel verlegen. Einen Router haben sie bereits zu Hause. Verwenden können Sie dafür ein WLan-Videoüberwachungset mit Software und App.  Es ist kinderleicht zu installieren. Für die Außenkameras brauchen sie je eine 230V Steckdose.

 

Netzwerkkamera

Sie haben ein eigenes Netzwerk und möchten Überwachungskameras integrieren. Sie können die störungsfreie und sichere Übertragung per Lan-Verkabelung oder per WLan erreichen. Sie können per App oder über das Internet darauf zugreifen und Änderungen ausführen. Die Übertragungsdaten der Kamera möchten Sie speichern und eine Mitteilung, wenn bestimmte Parameter (Bewegungen) überschritten sind. Sie brauchen dafür WLan-/Lan-IP-Netzwerkkameras. Weiterführende Informationen dazu lesen Sie hier.

 

Wichtig: Wenn Sie planen auf Ihrem Privatgrundstück eine Videoüberwachung zu installieren, dürfen die Überwachungen nicht über die Grundstücksgrenzen hinausgehen. In einer Firma müssen außerdem der Betriebsrat oder die Mitarbeiter zustimmen. Beachten sie dazu auf jeden Fall die gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes.

 

Fazit: Wenn Sie ein Überwachungssystem planen, stimmen sie erst Ihre Bedürfnisse ab und wählen dann die geeignete Anlage für Sie aus. Mit einer modernen Anlage mit IP-Kameras für eine kabellose Übertragung liegen Sie im Trend.

Wenn Sie einen hohen Bedarf an Sicherheit wünschen, sollten Sie sich auf jeden Fall von einer Fachfirma ausreichend beraten lassen.

 

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